Bei Arnold Umformtechnik in Ernsbach (Hersteller von Schrauben und Verbindungselementen, 456 Mitarbeiter) läuft es wieder rund. 2010 ist der Umsatz um 56 Prozent auf 42 Millionen Euro angestiegen. Das entspricht annähernd dem des Jahres 2007. Mehr…
Hohenlohekreis Arnold Umformtechnik, Würth
Das Würth-Tochterunternehmen Arnold Umformtechnik schließt zum Monatswechsel den angekündigten Personalabbau von 93 Mitarbeitern ab. 46 Beschäftigte haben den Spezialschraubenhersteller im Forchtenberger Teilort Ernsbach bereits verlassen (Wechsel in andere Würth-Unternehmen, Aufhebungsverträge oder Vorruhestand). Weitere 47 haben einen Aufhebungsvertrag auf dem Tisch liegen – unterzeichnet sie diesen bis Ende kommender Woche nicht, werden sie betriebsbedingt gekündigt. Wie Betriebsratsvorsitzender Uwe Schmetzer dem SWR sagte, habe sich Arnold verpflichtet, bis 2011 ohne Leiharbeiter auszukommen und keine Arbeitszeiterhöhung ins Auge zu fassen. Im Frühjahr hatte Arnold Umformtechnik noch 400 Mitarbeiter. Geschäftsführer Gert-Thomas Höhn erklärte in der Heilbronner Stimme, dass im laufenden Jahr 65 Millionen Euro Umsatz erwartet werden – die Produktionskapazitäten seien allerdings auf 90 Millionen Euro ausgelegt gewesen.
Hohenlohekreis Arnold Umformtechnik, Gert-Thomas Höhn, Uwe Schmetzer, Würth
Die Würth-Tochterfirma Arnold Umformtechnik (Forchtenberg-Ernsbach) wird wie angekündigt 80 Vollzeitstellen abbauen. Eine betriebsinterne Abstimmung, ob die Mitarbeiter durch Einkommensverzicht die Zahl der Entlassungen um 20 Köpfe vermindern wollen, ist 151 zu 151 ausgegangen. Damit werden nun Betriebsrat und Geschäftsleitung über den Stellenabbau von 91 Beschäftigten (das entspricht 80 Vollzeitstellen) verhandeln. Im Gespräch ist auch eine Transfergesellschaft.
Hohenlohekreis Arnold Umformtechnik, Gert-Thomas Höhn, Würth
Die Würth-Tochterfirma Arnold Umformtechnik (Forchtenberg-Ernsbach) wird 80 Arbeitsplätze abbauen. Bei einer Mitarbeiterversammlung hat Geschäftsführer Gert-Thomas Höhn die rund 480 Beschäftigten informiert, dass Kurzarbeit nicht ausreicht, um den Umsatzeinbruch beim Spezialschraubenhersteller aufzufangen. Kunden aus dem Automotivbereich haben ihre Bestellungen so stark reduziert, dass der Umsatz 2009 rund 42 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum liegt. Dies entspricht dem Niveau des Jahres 2002. Höhn glaubt, dass 2009 ein Umsatz von 55 Millionen Euro möglich ist – Anlagen und Personal seien allerdings auf 92 Millionen ausgelegt. 2008 ist trotz eines Umsatzrückgangs um vier Prozent auf 81,5 Millionen Euro ein Gewinn erwirtschaftet worden.
Hohenlohekreis Arnold Umformtechnik, Gert-Thomas Höhn, Würth