Jako und der Blogger Frank Baade: Firmenchef entschuldigt sich
“Wir haben ganz offensichtlich überreagiert”, sagt Rudi Sprügel, Vorstandsvorsitzender der Jako AG. Hintergrund sind Auseinandersetzungen mit dem Fußballtrainer Frank Baade, der sich im Internet abfällig (“von relativer Scheiße zu ganz besonderer Scheiße”) über das neue Jako-Logo geäußert hatte. Jako beauftragte Iris Sanguinette von der Kanzlei Horn und Kollegen in Neckarsulm, die den Blogger dazu bewegte, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu unterschrieben. Dennoch war der Beitrag nach Wochen noch immer abrufbar. Jako setzte erneut Juristen auf den Fall an – nicht wissend, dass der tschechische Nachrichtenaggregator “Newstin” die Äußerungen weiter verbreitet hatte. “Wir haben uns rein rechtlich überhaupt nichts vorzuwerfen”, betont Rudi Sprügel, “aber rückblickend betrachtet, wäre es viel besser gewesen, wir hätten mit Herrn Baade persönlich Kontakt aufgenommen und die Sache mit ihm direkt geklärt”. Denn über die Blog-Szene ist das Thema in die Medien (etwa Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung) geschwappt – mit einem enormen Imageschaden für das Hohenloher Unternehmen. Sprügel meint, es sei unglücklich gewesen, nicht sofort auf die Anfragen von Bloggern und Journalisten zu reagieren. Mehr…




