„Veränderungen auf dem Absatzmarkt für unser Produkt Solkane®R22 führen dazu, dass wir für diese Anlage ab Mai vorsorglich Kurzarbeit ansetzen werden“, sagt Werkleiter Hans-Peter Wickel. Betroffen sind 26 der rund 350 Beschäftigten – also 7,5 Prozent der Belegschaft. Solkane®R22 oder Chlordifluormethan ist unter anderem bekannt als Grundstoff für PTFE-Kunststoffe – wie beispielsweise Teflon. Mehr…
Stadt- und Landkreis Heilbronn Hans-Peter Wickel, Kurzarbeit, Solvay
Bei der ZF Lenksysteme GmbH in Schwäbisch Gmünd gibt es nach einer Beriebsvereinbarung bis Ende 2010 keine betriebsbedingten Kündigungen. Derzeit arbeiten dort 4599 Mitarbeiter (darunter 207 Auszubildende). Allerdings soll die Kurzarbeit in manchen Bereichen das ganze Jahr hindurch möglich sein. Über einen Fonds sollen die Einbußen bei Mitarbeiter im Bereich Nutzfahrzeuge, dem Sorgenkind, durch Kurzarbeit abgefedert werden.
Umland Kurzarbeit, ZF Lenksysteme, ZFL
Auch wenn sich Anzeichen der Konjunkturerholung in der Region zeigen, bleibt die Beschäftigungssituation im Unterland mehr als angespannt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der IG Metall bei Betriebsräten in 49 Metall- und Elektrounternehmen mit noch 30.374 Beschäftigten, die im September erfolgte. Im April lag die Beschäftigtenzahl bei 30.941. Damit hat innerhalb von sechs Monaten ein Beschäftigungsabbau von annährend 2 % stattgefunden. Mehr…
Allgemeines IG Metall, Kurzarbeit
Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis des R. Stahl-Konzerns sind im Verlauf des dritten Quartals 2009 nochmals zurückgegangen. Damit bestätigt sich die Aussage des Vorstands, dass konjunkturelle Schwankungen R.Stahl mit zehn Monaten Verzögerung erreichen. Jetzt treffen die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise das auf Explosionsschutz fokussierte Unternehmen. R. Stahl will nun die Arbeitszeit reduzieren und eventuell Kurzarbeit einführen. Aufgrund der sich verschärfenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geht der Vorstand für das zweite Halbjahr 2009 davon aus, dass Umsatz und Ergebnis vor Steuern deutlich unter dem Wert des ersten Halbjahrs bleiben.
Hohenlohekreis Kurzarbeit, R. Stahl
Der Informationstechnologie-Dienstleister Bechtle AG arbeitet seit heute wieder komplett Vollzeit am Stammsitz in Neckarsulm. Seit Juli hatten mehr als 200 Mitarbeiter ein Fünftel kurz gearbeitet. Betroffen waren vor allem Logistik und Service.
Landkreis Schwäbisch Hall, Stadt- und Landkreis Heilbronn Bechtle, Kurzarbeit
Audi wird in Neckarsulm auch künftig an einzelnen Tagen kurz arbeiten. Das sagte heute Finanzvorstand Axel Strotbek bei einer Betriebsversammlung. Vergangenen Woche hatte Strotbek in der Börsen-Zeitung das nahe Ende der Kurzarbeit angekündigt.
Stadt- und Landkreis Heilbronn Audi, Axel Strotbek, Kurzarbeit
Audi (Neckarsulm/Ingolstadt) will ab August wieder ohne Kurzarbeit agieren. “Die Lagersituation sowie Angebot und Nachfrage haben sich rasch wieder eingependelt”, sagte Finanzchef Axel Strotbek der Börsen-Zeitung. Beim A6 und A8 werde am Standort Neckarsulm noch bis Ende Juli an einigen Tagen kurzgearbeitet. Weiterer Handlungsbedarf bestehe nach Strotbeks Worten nicht. Er rechnet damit, dass die Talsohle dieses Jahr erreicht werde. Audi-Chef Rupert Stadler hatte bereits vor zwei Wochen einen „Silberstreif am Horizont“ gesehen. Audi hat im ersten Halbjahr ein Zehntel weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahreszeitraum.
Stadt- und Landkreis Heilbronn Audi, Kurzarbeit
Bei der Wittenstein AG arbeiten ab kommenden Monat am Standort Harthausen 110 Mitarbeiter kurz. Dies entspricht etwa einem Zehntel der deutschen Belegschaft. Wie Vorstandssprechers Karl-Heinz Schwarz dem SWR sagte, sind die Auftragseingänge beim Getriebehersteller Wittenstein seit November 2008 weltweit um rund 30 Prozent gesunken. Vorstand und Führungskräfte verzichten während der Kurzarbeit freiwillig auf Teile ihres Gehalts. Die WITTENSTEIN AG hat weltweit rund 1.400 Mitarbeitern an mehr als 60 Standorten. Schwerpunkt ist die mechatronische Antriebstechnik: Spielarme Planetengetriebe, Servogetriebe, Servoantriebssysteme, Medizintechnik, Miniatur-Servoeinheiten, Verzahnungstechnologie, rotative und lineare Aktuatorsysteme sowie Elektronik- und Softwarekomponenten.
Main-Tauber-Kreis Karl-Heinz Schwarz, Kurzarbeit, Wittenstein
Zum 1. Juni beendeten alle 1250 kurzarbeitenden Mitarbeiter der Adolf Würth GmbH & Co. KG ihre Kurzarbeit. Sie verzichten aber weiterhin auf fünf Prozent des Gehalts. Dies berichtet das Haller Tagblatt. Der Lohnverzicht gilt bei Würth für alle Mitarbeiter, einschließlich der Firmenspitze. Deutschlandweit hatte die Kurzarbeit 1250 der rund 5000 Mitarbeiter der Würth KG betroffen. Grund der wieder normalen Arbeitszeit: bessere Auftragszahlen und neue Kundenzahlen.
Hohenlohekreis Adolf Würth, Künzelsau, Kurzarbeit, Norbert Heckmann, Würth
Die Söhnergruppe in Schwaigern, ein Familienunternehmen in der Verbundtechnologie (Schwerpunkt Automotive), streicht 60 Stellen. Grund: Umsatzeinbrüche von mehr als 40 Prozent. Schon seit Herbst wird beim Automobilzulieferer Walter Söhner kurz gearbeitet, sind befristete Verträge nicht verlängert worden. 1966 als Walter Söhner GmbH in Schwaigern gegründet, stellt sich die Söhnergruppe 2009 mit sechs Standorten weltweit dar: in Deutschland mit der Walter Söhner GmbH & Co. KG und der Steffen Söhner GmbH, in Großbritannien mit Waldon Ltd., in den USA mit GRW Technologies Inc., in der Schweiz mit der addex ag und in China mit der Soehner Technology (Suzhou) Co., Ltd.
Die Söhnergruppe hatte 2008 einen Umsatz von 150 Mio. Euro, beschäftigt derzeit rund 1.150 Mitarbeiter und produziert auf einer Fläche von mehr als 57.000 m².
Stadt- und Landkreis Heilbronn Entlassung, Kurzarbeit, Schwaigern, Söhner, Walter Söhner