Thomas Kind, Insolvenzverwalter im Verfahren des zahlungsunfähigen Wäschereimaschinenherstellers Lavatec, kritisiert in einem Interview in der Heilbronner Stimme stark das Verhalten von Geschäftsführer Samir Tadros. Kind sagt, dass ohne verspäteten Insolvenzantrag möglicherweise Teile der 230 Arbeitsplätze hätten gerettet werden können. Hintergrund: Bei der Lavatec KG sollen 18 Millionen Euro Forderungen von Gläubigern aufgelaufen sein, bei der Mutterfirma, der Lavatec GmbH, sollen es annähernd 20 Millionen Euro sein.
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Rechtsanwalt Ferdinand Kießner ist vorläufiger Insolvenzverwalter der Lavatec GmbH. Die Lavatec GmbH ist Namensgeber der Heilbronner Eishockey-Arena: der Lavatec-Arena. Dafür werden jährlich 50.000 Euro an die Stadtwerke bezahlt. Am 2. Juni ist bereits das Insolvenzverfahren bei der Heilbronner Lavatec Wäschereimaschinen GmbH & Co KG eröffnet worden. Dort ist Insolvenzverwalter ist Thomas Kind (Achern) – Kind arbeitet wie Kießner in der dieser Acherner Kanzlei Schultze & Braun. Bereits damals ist die Diskussion aufgekommen, wie sich ein Insolvenzverfahren mit einem Namenssponsoring verträgt.
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Die Lavatec GmbH Co. KG hat Insolvenzantrag gestellt. Bis Ende Juni, dem Eishockey-Saisonende, hat Lavatec die Namensrechte bezahlt. Nach einem Bericht der Heilbronner Stimme ist das Rathaus auf der Suche nach einem neuen Sponsor, denn er wird ein Imageverlust befürchtet. „Man muss schon überlegen, ob eine Firma, die soeben über 200 Mitarbeiter entlassen hat, der ideale Sponsoring-Partner für uns ist“, wird Heilbronns Finanzbürgermeisterin Margarete Krug zitiert. Lavatec habe allerdings die 50.000 Euro pro Jahr für die Namensrechte immer bezahlt. Selbst die aktuelle Saison ist bezahlt worden. Grundsätzlich hat der Vertrag mit Lavatec noch eine Laufzeit bis 2012. Lavatec-Geschäftsführer Samir Tadros will nach Angaben des Blattes durchaus weiter sponsern. Hintergrund: Der Sponsoringvertrag über die Namensrechte läuft zwischen den Stadtwerke und der Lavatec GmbH. Insolvenz hat dagegen die Lavatec GmbH Co. KG angemeldet.
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Das Amtsgericht Heilbronn hat am Dienstag das Insolvenzverfahren beim Heilbronner Wäschereimaschinenhersteller Lavatec eröffnet. Bisheriger Geschäftsführer war Samir Tadros. Alle 240 Mitarbeiter in Heilbronn und Sarstedt erhalten die Kündigung. Insolvenzverwalter ist Thomas Kind (Achern). Nach Berichten der Heilbronner Stimme gibt es Hinweise, dass die Insolvenz eventuell verschleppt worden ist. Die Akten seien zur Prüfung an die Staatsanwaltschaft verschickt worden.
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Alle rund 240 Mitarbeiter des Wäschereimaschinenherstellers Lavatec müssen nicht mehr zur Arbeit kommen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Thomas Kind geht davon aus, dass das Amtsgericht kommende Woche das Insolvenzverfahren eröffnet. Vermutlich wird der Geschäftsbetrieb eingestellt, weil das Unternehmen keine nennenswerten Gelder mehr besitzt. Selbst vorhandene Aufträge können mangels Masse nicht ausgeführt werden.
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Der Heilbronner Wäschereimaschinenhersteller Lavatec (Geschäftsführer: Samir Tadros) hat heute Insolvenz beantragt. Vorläufiger Insolvenzverwalter über das Vermögen der Heilbronner Lavatec GmbH Co KG ist der Acherner Anwalt Thomas Kind. Noch immer sollen Löhne für die rund 200 Beschäftigten an den beiden deutschen Standorten Heilbronn und Sarstedt nicht ganz bezahlt sein. Gläubiger ist nach Medienberichten auch die Stadt Heilbronn wegen der Lavatec-Arena; ob die Heilbronner Eishockey-Falken, deren Trikotsponsor das Unternehmen ist, noch Forderungen haben, ist nicht bekannt.
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Das Arbeitsgericht Heilbronn hat entschieden, dass beim Wäschereimaschinenhersteller Lavatec eine Einigungsstelle eingerichtet wird. Gespräche zwischen IG Metall, Betriebsrat und Geschäftsleitung sind bisher erfolglos verlaufen. Lavatec-Geschäftsführer Samir Tadros will bis zu 100 Stellen abbauen, Kurzarbeit lehnt er ab. Nun sollen in den kommenden Tagen beide Parteien an einen Tisch geholt werden. Nach einem SWR-Bericht warten die 200 Beschäftigten von Lavatec noch auf ihr März-Gehalt. Sind die Löhne nicht bis Mitte Mai bezahlt, ist ein Insolvenzantrag von Seiten der Arbeitnehmerseite im Gespräch.
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Der Wäschereimaschinenhersteller Lavatec hat die Löhne für März und Februar noch nicht ausbezahlt. Geschäftsleitung und Betriebsrat ringen um eine Lösung, kommenden Montag ist der nächste Verhandlungstermin. Nachdem der Umsatz drastisch eingebrochen ist, hat Geschäftsführer Samir Tadros angekündigt, die Belegschaft in Heilbronn um bis zu 80 Stellen (derzeit 200 Arbeitsplätze) reduzieren, so Medienberichte. Neben der Heilbronner Zentrale und einem Werk in Sarstedt gibt es Tochterfirmen in Frankreich und USA. Mitarbeiter in Sarstedt bringen den Wunsch nach einer Landesbürgschaft über 2,1 Millionen Euro ins Gespräch. 2007 ist das Heilbronner Eisstadion in Lavatec-Arena umbenannt worden (vorher: Knorr-Arena).
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Der Wäschereimaschinenhersteller Lavatec reduziert die Belegschaft in Heilbronn um bis zu 80 Stellen (derzeit 200 Arbeitsplätze). Das hat Geschäftsführer Samir Tadros dem SWR gesagt. Als Grund nannte er einen Umsatzeinbruch von mehr als 50 Prozent. Tadros betonte, er lasse sich von der Gewerkschaft nicht zur Kurzarbeit drängen. Dies sei für Lavatec keine Option.
Vor drei Jahren machte das Unternehmen (es gibt Standorte in USA und Frankreich) annähernd 100 Millionen Euro Umsatz.
2007 ist das Heilbronner Eisstadion in Lavatec-Arena umbenannt worden (vorher: Knorr-Arena). Nach unbestätigten Gerüchten soll dies Lavatec 200.000 Euro kosten. Bereits seit 2004 ist die Firma Trikot-Sponsor des Heilbronner Eishockey Club (HEC), der Heilbronner Falken (2. Bundesliga).
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Der Eishockeyclub-Sponsor und Wäschereimaschinenhersteller Lavatec in Heilbronn hat die Januar-Gehälter noch immer nicht bezahlt. Etwa 200 Mitarbeiter warten noch auf ihr Geld. Dabei hätte das Geld heute auf den Konten eingehen sollen, so der SWR unter Bezug auf eine Frist der Arbeitnehmer an die Geschäftsleitung. Wegen eines rapiden Umsatzeinbruchs hatten zuerst 50 bis 100 Beschäftigte entlassen werden sollen, dann hieß es, dass Kurzarbeit zum Überbrücken ausreiche. Doch eine entsprechende Vereinbarung hat Geschäftsführer Samir Tadros noch nicht unterschrieben.
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